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Trikots aus guten alten Fußballtagen.

 

04.06.11  3:3-Unentschieden zum Saisonabschluss beim VfL Großzöberitz...
CFC II: Ahland - Gumlich - Junge (71. Schwertfeger) - Binieck - Fesser - Mewes - Thiele - Falke - Schuran - Böttcher - Röder

Gelb: Gumlich, Thiele, Schuran   G/R: -     Rot: -

Tore: 2x Enrico Röder und Martin Böttcher

Zuschauer: 10

Schiedsrichter: Ingo Dannenberg (Petersroda)

Marco Möllers

 

28.05.11  3:5-Niederlage in Prosigk...
Bericht folgt...

LSG: Wendler - S.Kranich (46. Poppe) - Michael - Labicki - P.Rudolph - Naumann - Hoppe - Lehmann - Jesse (46. Seel) - C.Rudolph - Korsinek

CFC II: Binieck - Gumlich - Junge - C.Schmidt - Janda (84. T.Lorenz) - Mewes - Thiele (79. Schwertfeger) - Brandt - T.Schmidt - Böttcher - Röder

Gelb: S.Kranich / Röder    G/R: -    Rot: -

Tore: 0:1 (9. Martin Böttcher); 1:1 (17. P.Rudolph); 1:2, 1:3 (32., 33. Martin Böttcher); 2:3 (42. Kenny Korsinek); 3:3 (45. Andre Michael); 4:3 (72. Jan Lehmann); 5:3 (80. Kenny Korsinek)

Zuschauer: 33

Schiedsrichter: Maximilian Otto

Marco Möllers

 

21.05.11  1:1-Unentschieden gegen die LSG Prosigk...
Bericht folgt...

CFC II: Ahland - Binieck (61. P.Voigt) - Gumlich - C.Schmidt - Schuran (63. Janda) - Mewes - Thiele - Brandt - T.Schmidt - Böttcher (89. Schwertfeger) - Junge

LSG: Wendler - Naumann - Michael - Labicki - P.Rudolph - Poppe (84. Kalmus) - Hoppe - Lehmann - Sommerfeld (75. Jesse) - C.Rudolph - Korsinek

Gelb: T.Schmidt / Labicki, Poppe    G/R: -    Rot: -

Tore: 0:1 (54. Patrick Sommerfeld); 1:1 (64. Timo Schmidt)

Zuschauer: 30

Schiedsrichter: Harald Wanders

Marco Möllers

 

14.05.11  1:1-Unentschieden gegen Reppichau II...
Bericht folgt...

CFC II: Ahland - Binieck (84. Schwertfeger) - Gumlich - C.Schmidt - Schuran - Fesser - Brandt - T.Schmidt (46. Mewes) - K.Finze - Böttcher (65. Schulz) - Röder

SGR II: Wielewski - Großmann - R.Hartmann - Franz - Range (46. Beer) - N.Hartmann (46. Krügermann) - Exner - Ganzert - Wenzel - Radtke - Bangnowski

Gelb: Brandt, Finze, Röder / Bangnowski    G/R: -    Rot: -

Tore: 0:1 (34. Matthias Radtke); 1:1 (60. Philip Schuran)

Zuschauer: 30

Schiedsrichter: Peter Porath (Bitterfeld)

Marco Möllers

 

07.05.11  1:2-Niederlage beim SV Friedersdorf II...
Bericht folgt...

SVF II: Meinicke - Schönstadt - Bednorz - Krause - Gusev - Sägling - Telle - Rohde - Janko (88. Arndt) - Radmacher - Klein

CFC II: Ahland - Binieck - Lorenz - C.Schmidt - Schwertfeger - Schuran (70. Gumlich) - Janda - Brückner - Junge - Böttcher - Röder

Gelb: Meinicke, Klein / Junge, Röder    G/R: -    Rot: -

Tore: Dominik Sägling, Ronny Telle / Alexander Brückner

Zuschauer: 15

Schiedsrichter: Frank Bremer (Rösa)

Marco Möllers

 

30.04.11  3:1-Heimsieg gegen den VfL Eintracht Bitterfeld II...
Bericht folgt...

CFC II: Ahland - Voss - T.Lorenz - Binieck - Schuran - C.Schmidt - Thiele - Janda - Junge - Böttcher (89. Erdmann) - Röder (90. P.Voigt)

BTF II: Birken - Schweigert - Sperber - Hertel - Al-Suliman - J.Bär - Meier - Pietzner - S.Baer (60. Ungefroren) - Lehmann - Pohl (72. Reichelt)

Gelb: Böttcher, Röder / Sperber, Al-Suliman, Lehmann    G/R: -    Rot: -

Tore: Enrico Röder, Martin Böttcher, Mathias Junge / Stephan Baer

Zuschauer: 22

Schiedsrichter: Karl-Heinz Kalis (Edderitz)

Marco Möllers

 

25.04.11  Reserve trennt sich vom VfL Großzöberitz 3:3-Unentschieden...
Bericht folgt...

CFC II: Ahland - Binieck - Junge - C.Schmidt - Mewes - Falke - Schwertfeger (66. Schuran) - Thiele - Janda (75. T.Lorenz)  - Böttcher - Röder

Gelb: Junge, Röder    G/R: -    Rot: -

Tore: 2x Enrico Röder und Martin Böttcher

Zuschauer: 24

Schiedsrichter: Matthias Heck (Zörbig OT Rieda)

Marco Möllers

 

23.04.11  1:7-Klatsche beim Tabellenführer in Quellendorf...
Bericht folgt...

BWQ: Bunzeck - Steve Porada - Hammer - Kunath - Scholze - Schleinitz (46. M.Tomuschat) - Jammrath (63. B.Tomuschat) - Sebastian Porada - Müller - Winzer (36. Lehmann) - Richter

CFC II: Ahland - Gumlich (59. Binieck) - Junge - Noack - Brandt - Mewes - Ochmann - Falke - Schuran (46. C.Schmidt) - Böttcher - Liebelt

Gelb: Steve Porada, Scholze / Ahland, Junge, Schuran    G/R: Sebastian Porada (BWQ/Foulspiel)    Rot: -

Tore: 2x Sebastian Porada, 2x Sören Müller, Ludwig Hammer, Benjamin Tomuscht, Maik Tomuscht / Martin Böttcher

Zuschauer: 56

Schiedsrichter: Peter Porath (Bitterfeld)

Marco Möllers

 

16.04.11  Reserve besiegt die SG Jeßnitz mit 3:1...
Bericht folgt...

CFC II: Ahland - Voss - Junge - Gumlich (85. Schulz) - Mewes (60. Schwertfeger) - Fesser - Thiele - C.Schmidt - Schuran (65. T.Lorenz) - Böttcher - Röder

SGJ: Gerhardt - Kühne - Gerasimow - Veit - Gaib - Ackermann - Hanitzsch - Rother (70. Schöley) - Hesler - Purschwitz - Gehse

Gelb: Voss, Thiele, Röder / Gerasimow    G/R: -    Rot: -

Tore: David Fesser, Martin Böttcher, Enrico Röder

Zuschauer: 43

Schiedsrichter: Harald Bieser (Fernsdorf)

Marco Möllers

 

10.04.11  0:1-Niederlage beim ESV Petersroda...
Bericht folgt...

ESV: Trost - Zieschang - Reiche - Schmidt - A.Kosa (65. Schlömer) - K.Kosa - Stamm - Radke - Schubert (60. Sens) - Rößler (46. Mensdorf) - Wernicke

CFC II: Ahland - Binieck - Junge - C.Schmidt - Schwertfeger (22. T.Lorenz) - Mewes - Falke - Gumlich - T.Schmidt - Liebelt - Böttcher

Gelb: - / Ahland     G/R: -      Rot: -

Tore: 1:0 (43. Karoly Kosa)

Zuschauer: 15

Schiedsrichter: Hans Jürgen Wollner (Wolfen)

Marco Möllers

 

02.04.11  Reserve trennt sich von der SG Rot-Weiß Elsdorf 1:1-Unentschieden...
Bericht folgt...

CFC II: Binieck - Gumlich - Junge - C.Schmidt - Mewes - Wolter (65. Schwertfeger) - Thiele - Röder (80. Schulz) - T.Schmidt - Liebelt - Böttcher

RWE: Kleeblatt - Albrecht - Bösener - Schwertfeger - Siebert - Bense (75. M.Pankrath) - Stein - Patzschke - Hamann - Klemens - Jost

Gelb: Junge, Röder, Liebelt / Klemens, Pankrath   G/R: -    Rot: -

Tore: 1:0 (10. Martin Böttcher); 1:1 (50. Nico Hamann)

Zuschauer: 60

Schiedsrichter: Peter Porath (Bitterfeld)

Fotos vom Spiel >>>

Foto: Marco Möllers | Bericht: Thomas Lorenz

 

26.03.11  Reserve trennt sich von Friedersdorf II 2:2-Unentschieden...
Bericht folgt...

CFC II: Ahland - Hübner - Gumlich - C.Schmidt - Schwertfeger (46. Janda) - Mewes - Thiele - Falke (77. T.Lorenz) - T.Schmidt - Röder (77. Binieck) - Böttcher

SVF II: Tschitschmann - Jung (35. Sägling) - Leisering - Krause - Schönstedt - Serice - Desselberger - Rohde - Janko - Arndt (68. Arzt) - Klein

Gelb: -     G/R: -      Rot: -

Tore: 2x Martin Böttcher

Zuschauer: 28

Schiedsrichter: Harald Bieser (Prosigk)

Marco Möllers

 

19.03.11  Reserve verliert in Mühlbeck mit 1:3...
Bericht folgt...

TSV: Reinke - Kiensch - Koppe - Hahn (57. Richter) - Bothe - Rumpel (71. Krejci) - Examitzki - Vollweider - Schulze - Büttner (85. Weinhold) - Jetschny

CFC II: Ahland - Gumlich - Junge - C.Schmidt - Mewes - T.Lorenz - Röder - Falke - T.Schmidt - Böttcher (84. Schwertfeger) - Schuran

Gelb: Kiensch, Rumpel, Krejci / Röder   G/R: Junge (CFC/83./grobes Foul,unsp.Verhalten); Schuran (CFC/80./unsp.Verhalten, Foulspiel)     Rot: Schuran (CFC/80. grobes unsp. Verhalten)

Tor: 1:0 (21. Martin Hahn); 2:0 (32. Sascha Kiensch); 2:1 (85. Enrico Röder); 3:1 (90. Volker Schulze)

Zuschauer: 65

Schiedsrichter: Sebastian Rudolf (Bitterfeld)

Marco Möllers

 

12.03.11  Reserve besiegt die SG Drosa mit 2:0...

Nach dem starken Spiel in Brehna galt es am Samstag gegen Drosa nachzulegen. Obwohl Drosa ganz unten drinnen steht, durfte man diese Mannschaft nicht unterschätzen. Zum Einen trotzte Drosa in der Vorwoche Spören ein Unentschieden ab, zum Anderen hatten wir gegen Porst gesehen, was passieren kann, wenn man nicht mit der richtigen Einstellung spielt.
Die Mannschaft wurde zur Vorwoche auf 3 Positionen verändert, Röder kam für den abwesenden Falke, Binieck für den kranken Gumlich und Fesser ersetzte Trainer Lorenz, der wieder auf der Bank Platz nahm.
Auf dem kleinen Platz blieb nicht viel Zeit zum Abtasten, beide Mannschaften begannen engagiert. Während Drosa versuchte mit langen Bällen seinen einzigen Stürmer in Szene zu setzen, versuchte Germania mit kurzen Pässen vor das Drosaer Tor zu kommen. Anfangs entstand daraus noch keine Gefahr, da Drosa noch läuferisch mithalten konnte. Lediglich ein Fasteigentor von Drosa, nach einem weiten Einwurf und ein Schuss von David Fesser, der knapp vorbei ging, standen in der ersten Viertelstunde auf der Habenseite.
In der 19. Minute köpfte Michael Thiele nach einer Liebelt Ecke an die Latte, den zurückspringenden Ball köpfte Michael erneut aufs Tor. Der Drosaer Torwart konnte den Ball in höchster Not klären. In der 21. Minute wieder eine Kopfballchance nach Ecke Liebelt. Diesmal war es David Fesser, der knapp über das Drosaer Tor köpfte. Jetzt hatte Germania ein Mittel gefunden, bei jedem hohen Ball brannte es im Drosaer Starfraum. In der 32. Minute kam Drosa zu seiner ersten Chance. Bei einem langen Ball rutschte Mathias Junge aus und der Drosaer Stürmer kam frei zum Schuss, weil die restliche Abwehr etwas zu zögerlich zurück rückte. Der Schuss ging jedoch knapp am Germanengehäuse vorbei. In der 44. Minute zog Philip Schuran aus 16m ab, seinen Ball konnte jedoch der Drosaer Torwart mit einer starken Parade halten.
In der zweiten Halbzeit war Drosa bemühter, jedoch Teile der Drosaer Mannschaft mussten dem hohen Tempo der ersten Halbzeit bereits Tribut zahlen. Trotzdem blieb Drosa bei Kontern gefährlich. In der 50. Minute köpfte Fesser an die Unterkante des Drosaer Torgebälks. Vorausgegangen war auch dieses Mal eine Liebelt Ecke. In der 52. Minute fiel nach einem weiten Schuran Einwurf unser Führungstreffer. Drosa konnte den Ball nicht rausköpfen, Enrico Röder nahm Ihn direkt und drosch ihn zum 1:0 ins Drosaer Tor. In der 66. Minute köpfte Matthias Janda nach einer Schuran Flanke gegen den Lauf des Drosaer Torwarts, traf aber nur den Pfosten. Germania spielte weiter und versuchte über schnelle Kombinationen weitere Chancen heraus zu spielen. Jedoch war meist neben dem Tor oder beim Drosaer Torwart Schluss.
In der 85. Minute fasste sich Mathias Junge ein Herz und startete ein Solo, bei dem er 5, 6 Drosaer wie Slalomstangen umkurvte. Seinen Pass von der Grundlinie nahm Philip Schuran direkt und schoss zum verdienten 2:0 ein. Kurz darauf war Schluss und Germania feierte den 12. Punkt der Rückrunde. In der Hinrunde waren es zu diesem Zeitpunkt erst die Hälfte.
Fazit: Ein jederzeit verdienter Sieg, der allerdings zu niedrig ausfiel. In der kommenden Woche müssen die Chancen konzentrierter verwertet werden, denn dann wird es vermutlich nicht so viele davon geben. Denn dann geht es gegen Mühlbeck, die in dieser Liga im Moment die beste Abwehr stellen.

CFC II: Ahland – Binieck – Junge – C.Schmidt (63. Janda) – Mewes – Fesser – Thiele – Röder (89. Böttcher) – T.Schmidt – Liebelt (56. T.Lorenz) – Schuran

SGD: Bartelt – Endt – Müller – Mäkert – Wimmer – Wapner – Frank – Borek – Pohle – Schmidt – Graumann (62. König)

Gelb: Röder / Wapner    G/R: -      Rot: -

Tore: Enrico Röder und Philip Schuran

Zuschauer: 20

Schiedsrichter: Tobias Ratey (Radegast)

Marco Möllers

 

06.03.11  2:1-Auswärtssieg beim TSV Blau-Weiß Brehna...
Nach der enttäuschenden Leistung der Vorwoche, konnte in Brehna ein wichtiger Sieg eingefahren werden. Dass am Ende 3 Punkte auf der Habenseite standen, lag aber nicht daran, dass unsere Elf auf 5 Positionen zur Vorwoche verändert wurde. Das ist ja nahezu jedes Spiel so. Der Grund, warum wir gewonnen haben, war, dass jeder einzelne Spieler alles gegeben hat. Es wurde miteinander gespielt und die Abwehraufgaben wurden konsequent erledigt. So entwickelte sich ein sehr schönes Spiel, denn auch Brehna wollte Fußball spielen. Chancen gab es denn auch zur Genüge, von denen nur die größten aufgezählt werden sollen. 6. Minute, einen von Stefan Liebelt getretenen Freistoß köpft Philipp Schuran knapp über das Tor. 7. Minute, Patrick Ahland hält eine scharfe Eingabe vor dem einschussbereiten Brehnaer Stürmer. 8. Minute, Michael Thieles Drehschuss geht knapp am Kreuzeck vorbei. 11. Minute, Marcus Mewes zieht aus 25 Metern ab, der Torwart lässt abklatschen und muss nachfassen. 15. Minute, Marcus Mewes passt scharf auf Trainer Lorenz, der den Ball aber aus Nahdistanz nicht am Torwart vorbeischnippeln kann. Den hoch abgewehrten Ball köpft Philipp Schuran wieder auf Lorenz, der per Kopf aus 5 Metern zur Führung einköpft. 33. Minute, langer Ball von Philipp Schuran auf Stefan Liebelt, sein Schuss geht knapp am langen Pfosten vorbei. 40. Minute, Patrick Ahland verhindert mit einer starken Parade, nach einem Brehnaer Freistoß den Ausgleichstreffer. Mit der knappen Führung ging es in die 2. Halbzeit. Das Spiel blieb weiter interessant, während Brehna die Chancen zum Ausgleich vergab, ließen wir die Chancen zum Ausbau der Führung liegen. 57. Minute, Freistoß von Timo Schmidt, Stefan Liebelt vergibt jedoch überhastet. 59. Minute, Trainer Lorenz spielt Michael Thiele frei, der jedoch beim 1 gegen 1 nicht am Brehnaer Torwart vorbeikommt. 73. Minute, Patrick Ahland verhindert erneut mit einer starken Parade den Ausgleich. 78. Minute, Timo Schmidt spielt mit einem Traumpass Philipp Schuran frei, der jedoch allein vorm Torwart vergibt. 84. Minute, Stefan Liebelt schießt einen Drehschuss knapp übers Tor. In der Nachspielzeit kommt Brehna noch zum Anschlusstreffer, als Trainer Lorenz einen Ball nicht weit genug aus dem Stafraum klären kann. An den Schuss von der Strafraumgrenze kommt Patrick Ahland zwar noch ran, kann ihn aber nicht festhalten. Kurz darauf war Schluss.
Fazit. Ein überaus verdienter Sieg gegen eine starke Mannschaft. Jeder Spieler hat die vorgegebene Marschroute umgesetzt. Diese Leistung muss jetzt in den nächsten Spielen bestätigt werden.

TSV: B

CFC II: S

Gelb: Gebhardt, Tettrich | Liebelt

G/R: -     Rot: -

Tore: Thomas Lorenz, Stefan Liebelt

Zuschauer: 30

Schiedsrichter: Ralf Wanderer (Sandersdorf)

Bericht: Thomas Lorenz

 

28.02.11  Reserve unterliegt Schlusslicht PSV 05 Köthen mit 1:2...

Eigentlich hätte es ein perfektes Wochenende für unsere Zweite werden können. Am vergangenen Samstag haben die Mannschaften in der Tabellenspitze ausschließlich für uns gespielt. Mit einem Sieg am Sonntag hätten wir ganz dicht an das Führungsduo heranrücken können.
Allerdings mangelte es während des ganzen Spiels an Einsatz und Einstellung, so dass zu keinem Zeitpunkt das gewohnte Spiel zustande kam.
Meist spielte sich alles zwischen den Strafräumen ab. Während Germania versuchte zu spielen, agierte Porst hauptsächlich mit langen Bällen auf seine Stürmer. Aber auch unsere Jungs versuchten es zu oft mit langen Bällen. Dabei kam für das Porster Tor keine echte Gefahr auf. Nur 2 bessere Chancen hatten wir in der ersten Halbzeit, beide resultierten aus Freistößen. Porst hatte bis zur Halbzeitpause keine nennenswerte Chance.
In der zweiten Halbzeit fiel nach 5 Minuten das 1:0 für Porst. Ein langer Ball erreichte einen Porster, der aus dem Abseits gelaufen kam. Sein Zuspiel wurde erneut lang gespielt und erreichte Schiesewitz. Den ersten Schuss konnte Eric Baer noch parieren, den Nachschuss konnte Schiesewitz im Germanentor unterbringen. Von einem Aufbäumen der Germanen war nach dem Tor nichts zu bemerken.
In der 58. Minute musste Germania das erste Mal wechseln. Nach einem rüden ungeandeten Foul in der ersten Halbzeit konnte Markus Mewes nicht mehr weiter spielen. Mit Philipp Finze kam jetzt etwas Bewegung in die Germanenangriffe. In der 62. und 63. Minute hatte Germania 2 gute Chancen. Erst konnte der Porster Torwart einen gut getretenen Freistoss von Philip Schuran entschärfen. Eine Minute später ging ein Schuss von Philipp Finze knapp am Porster Gehäuse vorbei.
In der 70. Minute fiel das zweite Porster Tor. Mathias Junges Ball wurde von einem Porster Spieler abgefangen, der sofort auf Schiesewitz passte. Allein auf Eric Baer zulaufend, konnte sich Schiesewitz eine Ecke aussuchen.
Ab da stellte Porst den Fußball komplett ein, zog sich ganz in die eigene Hälfte zurück und überließ Germania das Feld. Jetzt rollte plötzlich Angriff um Angriff auf das Porster Tor. Jeder abgefangene Ball wurde wieder weit von Porst herausgeschlagen. Leider andete Schiedsrichter Pöschel keins der 3 Handspiele im Porster Strafraum, so dass Germania nur noch zum Anschlusstor kam.

Fazit: Ein Germania Sieg wäre nicht verdient gewesen, aber verlieren hätte man das Spiel nicht dürfen. Porst hat aus 2 Chancen 2 Tore gemacht. Sollte in den nächsten Spielen nicht wieder eine Steigerung bemerkbar sein, werden wir uns sehr schnell von der oberen Tabellenregion verabschieden müssen. Für Porst bleibt es auch nach den 3 "geschenkten" Punkten eng.

CFC II: Baer – Liebelt – Junge – Noack – Schuran – C.Schmidt – Ochmann – K.Finze (81. T.Lorenz) – Mewes (60. P.Finze) – Röder (81. Binieck) – T.Schmidt

PSV: Strohschein – Hamann – Fiedler – F.Mäser – Elmourabiti – Hoffmann – S.Mäser – Kobeissi – Krüger (86. König) – Schiesewitz – Haase

Gelb: Liebelt, Schuran, Röder, T.Schmidt, Binieck / Fiedler, Kobeissi, Schiesewitz

G/R: -     Rot: -

Tore: 0:1, 0:2 (50., 71. Felix Schiesewitz); 1:2 (82. Timo Schmidt)

Zuschauer: 30

Schiedsrichter: Ingo Pöschl (Osternienburg)

Bericht: Thomas Lorenz | Foto: Marco Möllers

 

19.02.11  Reserve besiegt den FC Blau-Weiß Spören mit 1:0...

Am vergangenen Samstag war der FC Blau-Weiß Spören zu Gast am „Stadion An der Rüsternbreite“.
Im Hinspiel hatten wir in Spören unsere höchste Saisonniederlage einstecken müssen. Und wenn auch dieses Mal eine fast komplett andere Germanenelf auf dem Platz stand, war jeder motiviert das Ergebnis aus der Hinrunde zu relativieren und einen Sieg einzufahren.
Leider reiste der angesetzte Schiedsrichter nicht an und auch alle Versuche, einen Schiedsrichter einer ausgefallenen Partie dieses Spieltages an die Rüsternbreite zu lotsen, waren nicht erfolgreich.
Letztendlich erklärte sich Alexander Noack bereit, das Spiel zu leiten. Für Ihn mit Sicherheit kein Problem, da er dies als Schiedsrichter nahezu jedes Wochenende macht. Für unsere Mannschaft bedeutete dies jedoch eine Wechseloption weniger. Da auch Spören mit dem Schiedsrichter einverstanden war, konnte das Spiel mit einer viertel Stunde Verspätung angepfiffen werden.
Mit Spören war eine sehr robuste Mannschaft zu Gast, mit einem sehr laufstarken Mittelfeld. Was passiert, wenn man ein Spiel nicht mit voller Konzentration angeht, hatte uns das Hinspiel gezeigt.
Einsatz und Willen stimmten dieses Mal, weshalb sich beide Mannschaften die meiste Zeit des Spiels neutralisierten. Trotzdem hatten wir ein paar gute Chancen und hätten früh in Führung gehen können. So hatte in der 8. Minute der Spörener Torwart noch seine Hand am Ball, als Michael Thiele nach schöner Ballstafette, nicht genug Druck hinter den platziert geschossenen Ball bringen konnte.
In der 14. Minute war erstmals Gefahr vor unserem Tor, als die großen Spörener Spieler bei einer Ecke in unserem Strafraum auftauchten. In der 23. Und 24. Minute konnte Philip Schuran zwei Mal den Ball nicht im Gästetor unterbringen. Erst vergab er nach Kopfballverlängerung von Enrico Röder und anschließend schloss er aus 22 Metern überhastet zu unplatziert und überhastet ab, anstatt noch ein paar Meter mit dem Ball zu gehen. In der 30. Minute setzte sich Enrico Röder fast bis zur Grundlinie durch, jedoch sein Ball ging deutlich über das Tor. In der 33. Minute sorgte ein langer Einwurf von Philip Schuran für Gefahr, der Torschuss aus 5 Metern Entfernung konnte jedoch von Spören geblockt werden. Spören war vor allem bei Ecken gefährlich, jedoch David Fesser und Christian Gumlich räumten die hohen Bälle gut weg.
Nach der Pause dasselbe Bild, Torchancen waren eher Mangelware. In der 66. Minute spielte Ronny Wolter auf Timo Schmidt, der jedoch knapp über das Tor schoss.
Dies war bis zur 80. Minute die einzige nennenswerte Chance auf beiden Seiten. Dann fiel das 1:0. Alle Spörener Spieler waren in der Vorwärtsbewegung, 3 Spieler von Germania im Abseits. Der Pass aus dem Mittelfeld erreichte jedoch mit David Fesser einen Spieler, der nicht im Abseits stand. Da zudem keiner der Spieler im Abseits zum Ball ging, ließ der Schiedsrichter richtigerweise weiterlaufen. Spören reklamierte auf Abseits und so hatte David Zeit, im 1 gegen 1 gegen den Spörener Torwart den Ball im Tor unterzubringen. Dieses Ergebnis war zugleich auch Endergebnis.
Fazit: Wären wir konzentrierter mit unseren Chancen umgegangen, hätte das Ergebnis klarer ausfallen müssen. Letztlich war es jedoch ein verdienter Sieg.

CFC II: Ahland – Gumlich – Junge – Wolter – Fesser – C.Schmidt – Thiele – Stary – T.Schmidt – Röder (77. Falke) – Schuran (90. Binieck)

BWS: Boldt – Schlepp – Ottemann – Habel – Runge – Röder – Spanier – Beer – Czaplicki (46. Grabaum) – Zenker – Kämpf (53. Peternek)

Gelb: Röder / -                      G/R: -                     Rot: -

Tor: 1:0 (80. David Fesser)

Zuschauer: 20

Schiedsrichter: Alexander Noack (Zörbig)

Marco Möllers

 

17.02.11  Germanias Zweite siegt in Raguhn...
Im ersten Spiel der Rückrunde musste unsere Zweite am vergangenen Samstag nach Raguhn. Wie schon in der Hinrunde gegen Raguhn war auch in diesem Spiel der Kader recht übersichtlich. Nur durch den Ausfall des Punktspiels unserer Dritten Männermannschaft konnte eine Elf aufgestellt werden. Auf der Ersatzbank saßen lediglich die Trainer von 3. und 2. Mannschaft.
Trotzdem kam als Ziel nur ein Sieg in Frage, wenn man in der obersten Tabellenregion bleiben wollte. Raguhn wollte die 3 Punkte jedoch lieber selbst behalten und begann druckvoll. Die erste Chance hatten jedoch wir. Nach einer Flanke von Enrico Röder verpasste Matthias Janda mit seiner Direktabnahme das Raguhner Tor nur knapp. Danach hatte Raguhn mehr vom Spiel. Vor allem die sehr körperbetonte Spielweise lag den Germanen nicht. Raguhn tauchte in Folge dessen mehrfach vorm Köthener Tor auf ohne jedoch ein Tor erzielen zu können. Es dauerte circa 30 Minuten bis sich unsere Mannschaft gefunden hatte und etwas mehr vom Spielgeschehen hatte. Aber auch hier sprang nichts Zählbares dabei heraus. In der 37. Minute kam Raguhn zum Führungstreffer, nachdem sich ein Spieler über links durchsetzen konnte und den Ball quer durch den Strafraum zu seinem Mitspieler passte, der nur noch den Fuß an den Ball halten musste. Bis zur Halbzeitpause gelang der Ausgleich nicht mehr, obwohl Philip Schuran noch 2 Chancen hatte. Sein Kopfball ging jedoch knapp neben das Tor, sein Schuss aus 25 Metern war nicht platziert genug, so dass der Raguhner Schlussmann ohne Mühe halten konnte. Nach der Halbzeitpause bestimmte Germania das Spielgeschehen und erspielte sich ein optisches Übergewicht. Dabei wäre fast das 2:0 gefallen, als die Hintermannschaft auf Abseits spielte, der umsichtig leitende Schiedsrichter Lindrath das Spiel jedoch weiterlaufen ließ. In der 54. Minute fiel dann der Ausgleich. Über die linke Seite wurde ein fast identischer Spielzug vorgetragen, wie der, der zum Raguhner Führungstreffer führte. In der Mitte verwandelte dann Enrico Röder zum 1:1. Größere Chancen blieben aus, bis in der 70. Minute der Führungstreffer für uns fiel. Wieder war es Enrico Röder, der aus Nahdistanz verwandeln konnte. Vorausgegangen war dieses Mal ein langer Einwurf von Philipp Schuran. Raguhn versuchte nun wenigstens einen Punkt zu retten, jedoch stand die Abwehr jetzt sicher. Was doch Richtung Tor kam, war sichere Beute von Torwart Eric Baer. So konnte er kurz vor Schluss mit einer Doppelparade den Ausgleich verhindern. Als keiner mehr dachte, dass noch etwas passiert, fiel unser 3:1. Nach einem Doppelpass im Raguhner Strafraum schob Timo Schmidt den Ball zum Endstand in das Tor.
Fazit: Alles in Allem ein verdienter Sieg, wenn auch ein anderer Gegner sicher mehr aus unserer schwachen ersten Halbzeit gemacht hätte. Gegen unseren nächsten Gegner Spören muss von Anfang an konzentriert gespielt werden.

Raguhn: Polloczek - Herrmann - Hubrig - Voigt (76. Walter) - Bauer - Husemann - Ilgner - Schär (72. Jäschke) - Hoffmann - Horn (62. Krug) - Lautsch
CFC II: Eric Baer – Patrick Voigt – Mathias Junge – Christian Gumlich – Philip Schuran – Ronny Wolter – Alexander Brandt – Timo Schmidt – Michael Thiele – Matthias Janda (85. Min. Andreas Voigt) – Enrico Röder

Gelb: Hoffmann / Thiele, Janda            G/R: -           Rot: -

CFC-Tore: 2x Enrico Röder und Timo Schmidt

Zuschauer: 32

Schiedsrichter: Klaus Lindrath (Raguhn)

Thomas Lorenz

 

27.11.10  Reserve siegt 3:2 bei der 2. Mannschaft der SG Reppichau...
Auch am letzten Wochenende war Germanias Zweite wieder eine Wundertüte. Nach vielen Absagen, 3 davon kurzfristig, musste die Startelf auf 7 Positionen zum letzten Spiel verändert werden. Trotzdem stand keine Notelf auf dem Platz und so wurde als Ziel 3 Punkte ausgegeben. Dass die Mannschaft gewinnen wollte, war von Anfang an zu sehen. Es hatten noch nicht alle auf der Ersatzbank Platz genommen, da war schon das erste Tor gefallen. Mit der kompletten Mannschaft wurde Druck auf Reppichau ausgeübt, so dass der Ball nur zum Torwart zurück gespielt werden konnte. Ronny Müller konnte diesen Ball erlaufen und zur Führung einschießen. Nach dem Führungstreffer wollte wir weitere Tore erzielen. In der 7. Minute ging Philipp Schulzes Schuss knapp am Reppichauer Tor vorbei. In der 15. Minute konnte der Reppichauer Schlussmann den Schuss von Ronny Müller halten.
Ab Mitte der Halbzeit wurde Reppichau stärker und kam selbst zu Chancen. Erst konnte Christian Struwe einen Schuss nicht festhalten, den Nachschuss setzte der Reppichauer Angreifer aus Nahdistanz neben das Tor. Nur 2 Minuten später konnte Christian mit einer guten Parade zur Ecke klären. Durch die Ecke kam die SG glücklich zum Ausgleich. Mathias Junge trat über den flach getretenen Ball, jedoch konnte Christian Struwe den Ball parieren und eine Hand auf den Ball bringen. Als dann ein Reppichauer Angreifer trotzdem den Ball in unser Tor schoss, entschied der Schiedsrichter auf Tor, da er keinen Regelverstoß gesehen hatte.
Vom Ausgleich ließen wir uns aber nicht verunsichern, sondern versuchten selber wieder ein Tor zu erzielen. So landete in der 31. Minute ein Eckball bei Philipp Schuran, dessen Drehschuss jedoch vom Reppichauer Schlussmann entschärft wurde. In der 35. Minute landete eine Flanke am Arm eines Reppichauer Verteidigers, doch statt auf Elfmeter entschied der Schiedsrichter auf Eckball. In der 42. Minute konnte Philipp Schuran nicht genug Druck hinter einen Kopfball bringen. In der 43. Minute verfehlte ein weiterer Schuss knapp das Reppichauer Gehäuse.
In der Halbzeit wurde es laut in der Köthener Kabine. Trainer Lorenz fand deutliche Worte und auch die Jungs waren unzufrieden und sagten sich deutlich ihre Meinung.
Dass diese Halbzeitaussprache was gebracht hatte, war wiederum mit dem Anpfiff zu erkennen. In der 49. Minute schickte Ronny Müller Oliver Falke steil und der hatte nur noch den heraus stürmenden Torwart vor sich. Mit einem klugen Querpass auf Ronny Müller wurde sowohl der Torwart als auch zwei Verteidiger ausgespielt, so dass Ronny nur noch zum 2:1 einzuschieben brauchte. In der 56. Minute setzte Philipp Schulz einen Kopfball neben das Reppichauer Gehäuse. Das 3:1 fiel nach einer Balleroberung im Mittelfeld. Über 3 Stationen landete der Ball bei Marcus Mewes, der aus 20 Metern einschießen konnte. In der 65. Minute köpfte Ronny am Reppichauer Tor vorbei.
Danach gab es wieder einige brenzlige Situationen zu überstehen. Erst rettete Ronny Müller auf der Torlinie, danach war es Martin Binieck der den Anschluss auf der Torlinie verhinderte. In der 70. Minute verunglückte Christian Struwe ein Abschlag. Mit eine Glanzparade konnte er diesen Fehler jedoch wieder ausbügeln. In der 80. Minute kam Reppichau doch zum Anschlusstreffer. Köthen verlor jetzt die Linie und reagierte fast nur noch. Lediglich ein Schuss von Ronny Müller über das Tor und ein Heber von Andi Voigt in die Arme des Reppichauer Schlussmans waren noch als Chancen zu verzeichnen. Reppichau hat jetzt mehr Ballbesitz, aber es entstanden keine gefährlichen Chancen mehr.
In der 88. Minute ging noch ein Reppichauer Freistoß deutlich über unser Tor. Ab der 89. Minute musste verletzungsbedingt in Unterzahl weiter gespielt werden. Aber auch die lange Nachspielzeit wurde unbeschadet überstanden.
Fazit: Mit einer besseren Chancenverwertung hätten wir schon eher den Sack zumachen können. Alles in Allem ein über das gesamte Spiel betrachtet verdienter Sieg. Dadurch konnten wir wieder Plätze gut machen. Bester Mann auf dem Platz war dieses Mal Ronny Müller, der nicht nur 2 Tore erzielte, sondern auch noch in der Abwehr aushalf. Ebenfalls hervor zu heben ist Marcus Mewes, der das 3. Tor beisteuerte und außerdem durch manch gute Szene auffiel. Außerdem ist Philipp Schuran zu erwähnen, der nach einer 4 monatigen verletzungsbedingten Pause ein ordentliches Spiel ablieferte.

SGR II: Geisler - Schulze - Krügermann - Range (73. Schmidt) - Ritter - Reichert - Masannek - Fröhlich - Friedrich - Exner - Kersten (64. Rückmann)

CFC II: Struwe - Binieck - Junge - P.Voigt - Schwertfeger - Ulbrich - Falke - Mewes - Schulz (49. T.Lorenz) - Müller - Schuran (60. A.Voigt)

Gelb: -      G/R: -     Rot: -

Tore: 0:1 (1. Ronny Müller); 1:1 (28. Enrico Schulze); 1:2 (49. Ronny Müller); 1:3 (58. Marcus Mewes); 2:3 (80. Rene Rückmann)

Zuschauer: 25

Schiedsrichter: Thoralf Göhre (Micheln)

Bericht: Thomas Lorenz

 

06.11.10  Reserve spielt bei Bitterfeld II 1:1-Unentschieden...
Nach der blamablen Vorstellung in der Vorwoche gegen Quellendorf, war in Bitterfeld wieder eine Verbesserung bemerkbar. Leider reichte es nur zu einem Unentschieden. Vom Spielverlauf und den Torchancen wäre mit Sicherheit auch ein Sieg möglich gewesen.
Dass man gegen Bitterfeld punkten kann, zeigten vor Allem die 5 Unentschieden, die Bitterfeld bis dato gespielt hatte. Allerdings war man vor dem Spiel auch gewarnt, denn Bitterfeld hatte sich in dieser Saison vorallem als Mannschaft der Kontertore und Chancenausnutzung hervorgetan. Zuletzt hatte Spören eine 4:0 Klatsche einstecken müssen und in Spören hatte wir ja mit 4:1 verloren.
Vor dem Spiel forderte Trainer Lorenz seine Jungs auf, die letzte Woche vergessen zu machen, sicher zu stehen, keine Konter zuzulassen und mit Willen und Einsatz zum Erfolg zu kommen. Von Beginn an merkte man, dass alle Spieler mit der richtigen Einstellung auf dem Platz waren.
Allerdings war es nicht möglich Bitterfeld komplett aus dem Spiel zu nehmen. Immer wieder versuchten die Bitterfelder über schnelle Gegenangriffe zum Erfolg zu kommen.
So war es von Beginn an ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten jedoch mit dem besseren Beginn für Bitterfeld. Während in der 3. Minute eine gute Germanenchance nicht verwandelt werden konnte, ging Bitterfeld in der 12. Minute in Führung. Vorausgegangen war ein Eckball, der nicht richtig geklärt wurde. Ein Bitterfelder fasste sich ein Herz, zog aus der 2. Reihe ab und traf den Ball optimal. Keeper Ahland sah den Ball erst, als er unter der Latte einschlug, weil alle Spieler noch vor ihm im Strafraum waren.
So liefen wir wieder einem Rückstand hinterher, aber die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. In der 21. Minute traf Karsten Ulbrich nach Flanke von Alexander Brückner nur die Latte des Bitterfelder Gehäuses. In der 29. Minute spielten sich Timo Schmidt und Imre Luckau durch die Bitterfelder Abwehr. Imres Schuss konnte jedoch vom Bitterfelder Schlussmann entschärft werden. In der 38. Minute musst Keeper Ahland sein ganzes Können aufbieten, um das 2:0 der Bitterfelder zu verhindern.
Nur eine Minute später klärte Christian Gumlich gegen eine Bitterfelder Stürmer zur Ecke. Dies war leider die letzte Aktion unseres Mannschaftskapitäns, der mit Rückenschmerzen ausgewechselt werden musste. Für Ihn kam Trainer Thomas Lorenz auf den Platz. In der 45. Minute der Ausgleich. Ein von Timo Schmidt getretener Freistoss landete bei Karsten Ulbrich, der in Gerd-Müller-Manier zum 1:1 einschoss.
In der Halbzeitpause gab es diesmal nicht viel zu korrigieren. Die Abwehr stand dieses Mal viel sicherer, was ein großer Verdienst von Alexander Brückner und David Fesser war. Beide fanden zudem neben ihren Defensivaufgaben die Zeit um sich in die Angriffe mit einzubringen. Mit Sascha Schwertfeger war außerdem auch der etatmäßiger Vorstopper wieder mit an Bord.
In der 52. Minute musste leider Torschütze Karsten Ulbrich mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden. Für ihn kam Andi Voigt ins Spiel. 65. Minute, Freistoss Timo Schmidt auf David Fesser, der aber knapp über das Tor schoss. 67. Minute, Traumpass von Marcus Mewes auf Imre Luckau, dessen Schuss jedoch knapp am Tor vorbei ging. In der 68. Minute musste Keeper Patrick Ahland wieder fliegen, um den erneuten Rückstand zu verhindern. In der Folgezeit drängte Germania die Bitterfelder in ihre eigene Hälfte ohne jedoch noch ein Tor zu erzielen.
Trotz mehrere guter Chancen aus dem Spiel heraus, nach Ecken oder Freistössen, wollte kein Tor mehr fallen. Entweder gingen die Bälle daneben, wurde gehalten oder die Angriffe wurden wegen knappster Abseitsstellungen abgepfiffen. Da auch die Bitterfelder die wenigen Konterchancen, die sich ihnen in der 2. Halbzeit boten, fahrlässig verspielten, blieb es beim 1:1.
Fazit: Mit etwas mehr Konzentration wäre ein Sieg in Bitterfeld möglich gewesen, Einsatz und Wille haben diesmal bei Allen gestimmt. Alle Mannschaftsteile haben funktioniert und teilweise richtig schöne Spielzüge vorgetragen. Dies sollte die Vorlage für das kommende Heimspiel gegen Friedersdorf sein.

BTF II: Birken - Schweigert - Schneider - Hertel - Kiensch - J.Bär - Meier - Das (77. Pohl) - Pietzner - S.Baer - Köllner (25. Schletter)

CFC II: Ahland - Brückner - Junge - Schwertfeger - Fesser - Gumlich (39. T.Lorenz) - Röder - Mewes - T.Schmidt - Luckau - Ulbrich (52. A.Voigt)

Gelb: Schweigert, Hertel / Junge    G/R: -     Rot: -

Tore: 1:0 (12. Rene Pietzner), 1:1 (45. Karsten Ulbrich)

Zuschauer: 25

Schiedsrichter: Jens Jirschik (Muldestausee OT Plodda)

Bericht Thomas Lorenz

 

30.10.10 Erschreckend schwache Germania-Reserve verliert 0:2 gegen Quellendorf..
Nachdem in den letzten Wochen spielerisch und kämpferisch ein Abwärtstrend erkennbar war, wurde im Spiel gegen Quellendorf ein neuer Tiefpunkt erreicht.
Dabei war mit Quellendorf keine Übermannschaft im Stadion "An der Rüsternbreite" zu Gast, aber das Auftreten unserer Mannschaft machte es Quellendorf zu einfach. Vor dem Spiel wurden die Fehler des Jeßnitz Spiels noch mal besprochen, mit dem Anpfiff schien jedoch alles wieder vergessen zu sein.
So hatte Quellendorf Großchancen in kürzesten Abständen verursacht durch Abstimmungsprobleme und Abspielfehler in Germanenabwehr und -mittelfeld. Doch sowohl in 3. als auch 5. und 6. Minute scheiterten die Quellendorfer Angreifer an Ihrer Abschlussschwäche. In der 8. Minute fiel nach einem Fehlpass das 0:1.
In der 10. Minute hatte Manuel Stary die Chance auszugleichnen, sein Schuss konnte jedoch vom Gäste Torwart gehalten werden. Vorausgegangen war eine Ballstafette über die linke Seite, auf der Quellendorf erkennbare Probleme hatte. Leider wurde die Quellendorfer Abwehr so gut wie gar nicht gefordert, so dass man daraus keinen Vorteil ziehen konnte.
In der 16. Minute nach Ballverlust im Mittelfeld, in der 18. und in der 19. Minute hatte Quellendorf Chancen auf 2:0 zu erhöhen. In der 29. Minute hatte Manuel Stary nach erneuter Vorarbeit über links die 2. Chance auszugleichen, aber auch dieses Mal landete der Ball nicht im Tor. In der 40. zum Dritten, Müller über links auf Stary, der leider vergibt.
In der Nachspielzeit überspielte die Quellendorf erneut unsere Abwehr, jedoch konnte Mathias Junge für unseren bereits geschlagenen Torwart auf der Linie klären.
Nur mit 0:1 ging es in die Pause, in der die Mannschaft eine ordentliche Kabinenansprache zu hören bekam. Bevor sie jedoch etwas verbessern konnte, kam Quellendorf glücklich zur 2:0 Führung. Nach Anstoss Quellendorf spielten sich die gegnerischen Angreifer mit 3, 4 Pässen bis in die Nähe der linken Eckfahne, von wo aus eine für uns unglücklich abgerutschte Flanke im langen Toreck landete.
So blieb alles wie in der ersten Halbzeit. Germania machte Fehler und sah anschließend dabei zu, wie Quellendorf die sich bietenden Chancen nicht nutzte. So blieb es bis zum Abpfiff beim 0:2.
Fazit: Eine Mannschaft, die sich so präsentiert, wie wir es getan haben, wird in dieser Saison keine Punkte mehr holen. Hierzu gehört mehr als eine 100 %-ige Steigerung. Wir können noch froh sein, dass es bloß 0:2 ausgegangen ist eine bessere Mannschaft hätte uns wohl mindestens 6 Tore eingeschenkt. Statt mit dem Spiel waren einige Spieler wieder zu sehr mit dem Schiedsrichter beschäftigt und holten sich Karten für's Meckern ab. Dabei lag es keineswegs am Schiedsrichter, der ein sehr ordentliche Leistung abgeliefert hat. Lediglich das Drüberhalten und Inkaufnehmen einer Verletzung des Gegners hätte öfter beidseitig gepfiffen werden müssen.

CFC II: Ahland - Schulz - Junge - Schwertfeger - Gumlich - Lehmann - Thiele - Müller - Mewes (46. Ulbrich) - T.Schmidt - Stary (55. T.Lorenz)

BWQ: Liesche - Geilke - Hammer - Kunath - Scholze - St.Porada - Schulze (46. Wermke) - Se. Porada - Lehmann (65. Tomuschat) - Winzer - Richter (75. Heinrich)

Gelb: Lehmann, Müller / Winzer, Tomuscht    G/R: -    Rot: -

Tore: 0:1 (8. Sebastian Winzer); 0:2 (46. Benjamin Tomuschat)

Zuschauer: 30

Schiedsrichter: Günter Grepel (Köthen)

Thomas Lorenz

 

23.10.10  Germanias II. mit 1:1-Unentschieden bei der SG Jeßnitz...
Soll man sich ärgern, wegen der vergebenen Chancen oder sollte man sich lieber freuen, dass man wenigstens einen Punkt aus Jeßnitz mit nach Hause nehmen konnte. Bis jetzt konnte ich, zumindest für mich, keine Entscheidung treffen.
Bevor ich zum Spiel komme, eins noch in eigener Sache, da ich mich in den letzten Spielberichten kritisch zu den Schiedsrichterleistungen geäußert habe. Mit Schiedsrichter Frank Bremer aus Rösa pfiff ein Schiedsrichter die Partie, der es verstand das Spiel zu leiten ohne sich selbst in den Vordergrund zu stellen und an dessen Entscheidungen es nichts zu kritisieren gab.
Zum Spiel: Mit einem guten Kader, der sich in dieser Klasse vor keiner Mannschaft verstecken braucht, waren wir nach Jeßnitz gereist und es ist sicher kein Geheimnis, dass wir alle 3 Punkte mitnehmen wollten. Allerdings muss man sich Siege erkämpfen, auch wenn man vielleicht mit dem Ball 3-mal mehr jonglieren kann als der Gegner. Der absolute Wille das Spiel zu gewinnen war über die gesamte Dauer des Spiels eigentlich nur bei Jeßnitz zu sehen. Während das Grätschen bei Jeßnitz wohl im Training geübt wird und sich kein Spieler zu fein dafür war dieses Können auch einzusetzen, sah man die Germanenspieler vor allem springen. Springen nicht etwa, weil Jeßnitz unfair spielte, sondern weil wir versucht haben Körperkontaktfreien Fußball zu spielen. Auch in der Rückwärtsbewegung zeigte uns der Gegner, wie man es eigentlich richtig macht.
Dabei hätte das Spiel für uns eigentlich nicht besser beginnen können. Bereits in der 2. Minute köpfte Timo Schmidt (Foto) den Ball nach Flanke von Alexander Winzer ins Jeßnitzer Tor. Nach diesem Tor hätten eigentlich alle noch mal in die Kabine gehen können. Außer einem Schuss von Ronny Müller in der 17. Minute, der deutlich drüber ging und einem von Timo Schmidt in der 21. Minute der schon etwas knapper war, passierte in der ersten halben Stunde nichts aufregendes mehr. Beide Mannschaften neutralisierten sich gegenseitig im Mittelfeld und konnten Bälle klären, bevor Gefahr entstand. In der 30. Minute mal wieder eine Chance für uns. Martin Lehman flankte aus dem Halbfeld auf Alexander Winzer, der jedoch das Tor knapp verfehlte. In der 39. Minute konnte der Jeßnitzer Torwart einen gut geschossenen Ball von Marcus Mewes parieren. Nur eine Minute später kam Martin Lehmann nach einer Ecke an den Ball, der Jeßnitzer Torwart konnte aber sicher parieren. In der 42. Minute hatten wir Glück, als der Ball wieder einmal in der Vorwärtsbewegung verloren ging und unsere komplette Abwehr schlief. Jedoch konnte den ersten Schuss unser Torwart und den Zweiten der Pfosten für uns klären, bevor wir den Ball aus der Gefahrenzone bringen konnten. In der Nachspielzeit konnte sich noch mal Torwart Christian Struwe auszeichnen und einen Ball entschärfen.
In der Halbzeitpause blieben wir auf dem Platz, was vielleicht ein Fehler war. Andernfalls wäre einigen Spielern die Ansprache wohl länger in den Köpfen geblieben.
Auch die 2. Halbzeit begann mit einer Großchance für uns. Alexander Winzer ließ seinen Gegenspieler aussteigen, traf jedoch mit seinem Lupfer über den Torwart nur die Latte. Das war dann auch für die nächsten 40 Minuten alles. In der 65. Minute kam Jeßnitz wieder zu einer Großchance. Das Mittelfeld rückte nicht schnell genug zurück, so dass Jeßnitz auf eigenem Platz in Überzahl kontern konnte. Den ersten Ball konnte Christian Struwe halten, der Nachschuss ging dann am leeren Tor vorbei. In der 74. Minute kam Jeßnitz zum verdienten Ausgleich. Nach erneutem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung liefen wir wieder in einen Konter. Der Ball wurde in unseren Strafraum geflankt und Tino Purschwitz erzielte aus Nahdistanz den Ausgleich. Es dauerte bis zur 85. Minute bis wir eine Antwort fanden und uns die 2. echte Chance in der 2. Halbzeit erspielen konnten - Martin Lehmann auf Ronny Müller, der jedoch aus günstiger Position über das Tor schoss. In der 87. Minute hatte Manuel Stary unsere letzte Chance, aber auch sein Schuss ging über das Jeßnitzer Tor. Dafür hätte in der 90. Minute fast Jeßnitz noch den Siegtreffer erzielt. Erst ging der Ball an den Pfosten und der anschließende Kopfball landete neben dem Tor.
Fazit: Dieses Spiel war nach Spören das Schwächste, was wir diese Saison abgeliefert haben. Soviel Glück haben wir diese Saison sicher nicht noch einmal. Wäre Jeßnitz konzentrierter zur Sache gegangen, dann hätte es eine richtige Klatsche gegeben. Wer dem Gegner so viel Platz lässt und nur mit angezogener Handbremse spielt, muss froh sein, dass er einen Punkt mit nach Hause nehmen durfte. Im nächsten Spiel müssen wir uns deutlich steigern, um gegen Quellendorf bestehen zu können.

SGJ: Gerhardt - Schulze - Gehre - Veit - Schmidt (80. Gerasimow) - Rösler - Hanitzsch - Ackermann - Hesler - Purschwitz - Fiedler
CFC II: Christian Struwe - Christian Gumlich - Philipp Schulz - Manuel Stary - Sascha Schwertfeger (78. Min Karsten Ulbrich) - Marcus Mewes (85. Min Thomas Lorenz) - Martin Lehmann - Imrè Luckau - Alexander Winzer - Ronny Müller - Timo Schmidt

Gelb: Schmidt, Fiedler / -       G/R:           Rot:

Tore: 0:1 (2. Timo Schmidt); 1:1 (74. Tino Burschwitz)

Zuschauer: 25

Schiedsrichter: Frank Bremer (Rösa)

Bericht: Thomas Lorenz | Foto: Marco Möllers

 

17.10.10  Stary doppelter Torschütze beim 2:1-Sieg der Reserve gegen Petersroda...

In einem mäßigen Spiel, bei dem am Ende das Ergebnis das Beste war, siegten unsere Jungs und festigten damit ihren Platz im oberen Drittel der Tabelle. Leider verletzte sich Sascha Schwertfeger bereits beim Aufwärmen, so dass Karsten Ulbrich als Vorstopper auflief.
Von Beginn an zeigten unsere Gäste, dass sie nicht gewillt waren die Punkte kampflos in Köthen zu lassen. So dauerte es eine viertel Stunde bis sich unsere Mannschaft endlich gefunden hatte und selbst das Spielgeschehen bestimmte.
Vorher war es jedoch fast ausschließlich Petersroda, das mit Kombinationsspiel den Ball in den eigenen Reihen laufen ließ und dabei mehrfach vor unserem Tor auftauchte.
Dass es nach einer guten Viertelstunde plötzlich anders aussah, lag mit Sicherheit auch daran, dass wir in Führung gingen. Nach einem weiten Einwurf von Ronny Müller landete der Ball bei Manuel Stary, der ihn annahm und mit einem Drehschuss aus Nahdistanz zum 1:0 einschoss.
Hatten wir vorher höchstens eine halbe Chance, so war es jetzt Petersroda, das im Spielaufbau harmlos war und durch den Rückstand verunsichert wirkte. Unsere Mannschaft bestimmte nun das Spiel, stand enger an den Leuten und ließ Petersroda laufen. Die Petersrodaer Spieler waren unzufrieden und meckerten sich gegenseitig an. Das Spiel schien ein Selbstläufer zu werden.
Aber jeder der das dachte, sah sich ein paar Minuten später getäuscht - der ESV fing sich wieder und meldete sich in der 25. und 26. Minute mit einer Doppelchance zurück. Zuerst ging ein ESV-Freistoss knapp an unserem Tor vorbei, anschließend schoss ein Angreifer knapp daneben. Vorausgegangen war wieder ein Freistoss von Petersroda.
Und von Freistössen gab es über das gesamte Spiel eine Menge. Schiedsrichter Harald Bieser hatte jede Menge zu tun, jedoch nicht weil das Spiel so brutal oder unfair war, sondern einzig und allein, weil er offensichtlich mit dem Spiel überfordert war. Durch seine Pfiffe brachte er Unruhe ins Spiel und Zuschauer und Spieler beider Mannschaften gegen sich auf. Während jedoch die ESV-Spieler die Entscheidungen akzeptierten, ließen sich die Germanen verunsichern und holten sich 2 gelbe Karten fürs protestieren ab.
Wenn wir nicht zukünftig besonnener in solchen Situationen sind, werden wir in diesem Jahr nichts mit der Fairplay Wertung zu tun haben. Das muss zukünftig besser werden, denn so kann eine Mannschaft Charakter und Stärke zeigen.
In der 29. Minute hätte Michael Thiele zum 2:0 einschieben können, jedoch pfiff der Schiedsrichter vorher ab, weil er ein Foulspiel gesehen haben wollte. Der Chance vorausgegangen war wieder ein weiter Einwurf, der per Kopf verlängert wurde. 33. Minute - Pass von Timo Schmidt auf Manuel Stary, der ESV spielt auf Abseits, der Pfiff bleibt aus, aber Manu kann den Ball nicht im Tor unterbringen. Die letzten Minuten der ersten Halbzeit gehörten wieder Petersroda. Zuerst wird in der 38. Minute eine Großchance vergeben, dann musste unser Torwart in der 43. Minute einen Freistoss halten und in der Nachspielzeit war es Christian Gumlich, der den Ausgleich verhinderte als er einen Schuss für den bereits geschlagenen Torwart vor der Torlinie blockte.
In der Halbzeitpause äußerte sich CFC Trainer Lorenz sehr deutlich und forderte mehr Konzentration und Ordnung im Spiel. Andernfalls, machte er deutlich, würde der ESV hier noch alle 3 Punkte mitnehmen. Außerdem kamen mit Philipp Finze und Philipp Schulz 2 Spieler, die noch mal was für Offensive und Ordnung tun sollten.
In den ersten Minuten der 2. Halbzeit spielte sich das Geschehen hauptsächlich zwischen den Strafräumen ab. Lediglich in der 53. Minute musste unser Torwart nach einem Abwehrfehler sein ganzes Können aufbieten, um den Ausgleich zu verhindern. Danach dauerte es bis zur 61. Minute bis es wieder eine Großchance gab. Timo Schmidt flankte auf Manuel Stary, der mit dem Außenrist den Ball gegen den Lauf des Petersrodaer Torwarts ins lange Eck zum 2:0 spielte.
Aber nur 4 Minuten später konnte der ESV den alten Abstand wieder herstellen. Ein von Rayk Reiche getretener Freistoss fand seinen Weg über die Germanenmauer ins kurze Toreck. Jetzt war Germania wieder dran, in der 67. Minute bekam Manuel Stary einen Ball in den Lauf gespielt, er zögerte jedoch zu lange, so dass sein Schuss noch geblockt werden konnte. In der 68. Minute konnte Michael Thiele den Ball nicht im gegnerischen Kasten unterbringen. In der 70. Minute landet ein Freistoss von Petersroda in der Mauer, der Nachschuss ging knapp neben das Tor. In der 77. Minute köpft Alexander Winzer über das Tor.
In der 86. Minute leider wieder eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters. Fast von der Grundlinie flankt Michael Thiele nach innen und Imre Luckau köpft aus 5 Metern ins Tor. Das Tor wird wegen Abseitsstellung des Schützen nicht gegeben.
In der 90. Minute hat Alexander Winzer die letzte Chance des Spiels. Seinem Schuss kann der ESV Torwart jedoch halten.
Fazit: Beide Mannschaften sind mit Sicherheit in der Lage besseren Fußball zu spielen, wenn man sie lässt. An diesem Tag war jedoch nicht mehr möglich. Es war kein schönes Spiel, das wir unseren Zuschauern geboten haben, aber wir haben gewonnen.
Besondere Vorkommnisse: Enrico Röder bestreitet sein erstes Pflichtspiel in Germanias Zweiter nach seiner Rückkehr in unseren Verein.

CFC II: Luckau - Junge - Gumlich - Ulbrich - Schulz - Winzer - Thiele - Mewes - Stary - Müller (46. P.Finze) - T.Schmidt (85. Röder)

ESV: Trost - Reiche - P.Pfuhl (80. Liebelt) - Schmidt (55. Mensdorf) - A.Kosa - K.Kosa - M.Pfuhl - Radke - Rößler (55. Schumann) - Sens - Schubert

Gelb: Müller, T.Schmidt, P.Finze / -     G/R: -      Rot: -

Tore: 1:0, 2:0 (16., 61. Manuel Stary); 2:1 (84. Rayk Reiche)

Zuschauer: 21

Schiedsrichter: Harald Bieser (Prosigk)

Fotos: Marco Möllers | Bericht: Thomas Lorenz

 

02.10.10  Reserve holt auswärts drei Punkte - 2:1-Sieg bei der SG Rot-Weiß Elsdorf...
Nachdem es spielerisch in den letzten Wochen aufwärts ging, reichte eine mäßige Leistung in Elsdorf zum Sieg. Auf einem, trotz der vielen Niederschläge, überraschend guten Platz spielten beide Mannschaften mit offenem Visier, Chancen ergaben sich jedoch meist eher zufällig. Das galt sowohl für die Elsdorfer, die in bewährter Manier mit "Kick and rush" ihre beiden Spitzen einsetzten, als auch für die Germania, die mal mit langen Bällen mal mit Passspiel versuchte vor das Elsdorfer Tor zu kommen.
Und da beide Mannschaften Mittelmaß boten, wollte auch Schiedsrichter Harald Bieser nicht hinten anstehen. Er fiel vor Allem dadurch auf, dass er gelbe Karten für Meckern verteilte, Fouls beidseitig jedoch großzügig übersah. Da aber beide Mannschaften gleichermaßen "behandelt" wurden und auch aus keinem ausbleibenden oder erfolgten Pfiff ein Tor resultierte, konnte man zumindest von einem Unparteiischen sprechen.
Nachdem er in der 4. Minute bereits gelb gesehen hatte, war es Michael Thiele, der die ersten Chancen der Germanen einleitete. In der 6. Minute konnte der Elsdorfer Torwart den Ball noch halten, aber bereits 3 Minuten später kann Oliver Falke zum 0:1 einschieben, nachdem der Elsdorfer Torwart einen Fernschuss von Micha nicht festhalten konnte. Leider war der Vorsprung nur von kurzer Dauer, denn in der 15. Minute passte die Abwehr bei einem Einwurf der Elsdorfer nicht auf. Der Ball wurde von links außen in den Strafraum gespielt, wo er dann von Patzschke mit dem Kopf zum 1:1 eingenetzt wurde. Glück hierbei für Elsdorf, bevor der Ball zu Patzschke kam, sprang er noch 2 mal auf der Latte auf.
Jetzt verlor Germania den Spielfaden und wäre für Unkonzentriertheiten mehrfach fast bestraft worden. Aber sowohl in der 19. Minute nach Ballverlust in de Vorwärtsbewegung, als auch in der 23. Minute trafen die Elsdorfer Spieler das Tor nicht. Zudem konnte in der 22 Minute Martin Binieck einen Fernschuss mit einer guten Parade entschärfen. In der 26. Minute ging ein Ball nach einem Freistoss ans Elsdorfer Lattenkreuz. Weitere Chancen hatten die Germanen in der 35. und 45. Minute als Fernschüsse knapp am Elsdorfer Gehäuse vorbei gingen. Elsdorf selber blieb weiter gefährlich. Vor allem Jost und Hamann waren ständig in Bewegung und nur schwer zu stoppen. Der 1:1 Pausenstand war für beide Seiten zu wenig.
In der Halbzeit forderte Trainer Thomas Lorenz noch mal deutlich mehr Laufbereitschaft und Einsatz, sowie ein besseres Deckungsverhalten, da vor Allem im Mittelfeld Elsdorf zu viel Platz hatte.
Zu Beginn der 2. Halbzeit war Germania gleich wieder da und hatte mehrere Chancen, die der Schiedsrichter aber wegen Abseits abpfiff. 2 Schüsse von Micha konnte der Elsdorfer Torwart in großer Manier parieren. Jetzt schien der Führungstreffer für Germania in der Luft zu liegen. In der 59. Minute nach guter Vorarbeit von Ronny Müller, konnte David Fesser nur einen Elsdorfer Spieler anschießen. Auch Oliver Falke verfehlte den Kasten 4 Minuten später knapp. In der 68. Minute wäre Elsdorf fast zum Führungstreffer gekommen, als sich nacheinander mehrere Germanen mit "Sch..." Pässen gegenseitig in Schwierigkeiten brachten und am Ende der Passkette Torwart Binieck den heraneilenden Elsdorfer Jost nur noch anschießen konnte. Der Abpraller ging jedoch knapp am Tor vorbei.
In der 70. Minute endlich 1:2. Der Freistoss von Timo Hübner konnte von den Elsdorfern zwar abgewehrt werden, der 2 Ball kam aber über Ronny Wolter zu Karsten Ulbrich und der fackelte nicht lange und drosch den Ball ins kurze Eck. In der 78. Minute konnte der Elsdorfer Keeper noch einen Ball von Marcus Mewes entschärfen. Das war's von Germanenseite, Elsdorf wollte sich jedoch mit der Niederlage noch nicht abfinden und kam noch zu Chancen. So knallte ein Fernschuss an die Latte des Germanengehäuses und einen Freistoss der Elsdorfer konnte Martin Binieck in der 85. Minute entschärfen! Hier fiel die Bezeichnung "Weltklasse" auf der Bank. Germania spielte die Zeit runter und davon gab es diesmal reichlich. Ganze 6 Minuten ließ Schiedsrichter Bieser nachspielen. In der Nachbetrachtung, durch die vielen Behandlungspausen und Auswechslungen, sicher gerechtfertigt.
Fazit: Die Mannschaft mit der besseren Chancenverwertung hat gewonnen, optisch war kein großer Unterschied auszumachen. In der 2. Halbzeit stand die Germanen Abwehr besser und ließ fast nichts mehr zu. Turm in der Schlacht war wieder einmal Mathias Junge, der seine Abwehr bis auf wenige Ausnahmen gut organisierte. Hervorzuheben sind auch Ersatztorwart Martin Binieck und David Fesser, der nach langer Verletzung zeigen konnte wie wichtig er für diese Mannschaft noch werden kann.

RWE: Kleeblatt - Albrecht - M.Bösener (70. Sasak) - Mosert - R.Siebert - Franke - Stein - Patzschke - Hamann - Klemens - Jost

CFC II: Binieck - Junge - Hübner - Wolter - Gumlich - Ulbrich (90. P.Voigt) - Falke (80. Zander) - Thiele - Mewes - Müller - Fesser

Gelb: Klemens / Gumlich, Thiele, Müller, Fesser   G/R: -       Rot: -

Tore: 0:1 (8. Oliver Falke); 1:1 (12. Falk Patzschke); 1:2 (70. Karsten Ulbrich)

Zuschauer: 38

Schiedsrichter: Harald Bieser (Prosigk)

M.M. | Bericht: Thomas Lorenz

 

25.09.10  Starker Gumlich führt Reserve zum 3:1-Sieg gegen den TSV Mühlbeck...

Nachdem in der Vorwoche in Drosa 2 Punkte liegen geblieben sind, sollte im Heimspiel gegen Mühlbeck wieder ein 3-er her, um nicht den Anschluss an das Mittelfeld zu verlieren. Von vornherein war klar, dass dies nicht einfach sein würde. Mit Mühlbeck kam nämlich der aktuelle Tabellenzweite ins Stadion "An der Rüsternbreite". 12 Punkte aus den ersten 5 Spiele und ein Torverhältnis von 12:1 waren eine deutliche Warnung an den CFC. Dass dieser aber vor keinem Gegner Angst haben muss, war in den vergangenen Wochen zu sehen. So wurde Brehna deutlich geschlagen und sowohl in Drosa als auch in Porst wäre ein Sieg möglich bzw. verdient gewesen.
Personalprobleme, wie in den vorigen Spielen bestanden diesmal nicht. Da die 3. Mannschaft dieses Wochenende spielfrei war, standen Trainer Lorenz 16 Spieler zur Verfügung. Ein besonderer Dank an Falk, Patrick und Andy, die sich 90 Minuten auf die Bank setzten und diesmal nicht zum Einsatz kamen. Denn trotz der großen Auswahl wurde die Startelf zur Vorwoche nur auf 2 Positionen verändert. Dass dies der Mannschaft gut tat, war sofort zu sehen. Abstimmungsprobleme, wie noch in den ersten Spielen, gab es diesmal nicht. Auf dem regennassen Rasen kam Germania von Anfang an besser zurecht, obwohl dies zu Beginn noch nicht so deutlich wurde. Anfangs versuchten beide Mannschaften erst einmal das Spiel unter Kontrolle zu bringen. Aber Stück für Stück arbeitete sich Germania in Richtung Mühlbecker Tor. In der 9. Minute gab es die erste richtige Chance für den CFC. Ronny Müller setzte sich auf der linken Seite durch und flankte nach innen. Manuel Stary konnte jedoch nicht genug Druck hinter seinen Kopfball bringen und der Mühlbecker Torwart konnte halten. Nur eine Minute später verfehlte Manu das Tor nach einem Querpass von Imre Luckau.
In der 17. Minute gab es Elfmeter für den CFC. Vorausgegangen war Pass aus dem Mittelfeld auf den schnellen Imre Luckau, den der Mühlbecker Libero nur mit einem Foulspiel stoppen konnte. Notbremse sagten die Einen, gelb ist angemessen die Anderen. Dass es jedoch ein Elfmeter war, darin waren sich alle einig. Den Elfmeter verwandelte Christian Gumlich gewohnt sicher zur Germanen Führung, auch wenn der Torwart in der richtigen Ecke war. Nach einer halben Stunde pfiff der gute Schiedsrichter Kalis auch für Mühlbeck einen berechtigten Elfmeter, den Riccardo Koppe zum 1:1 Ausgleich nutzen konnte.
Aber durch diesen Gegentreffer gab es, im Gegensatz zu früheren Spielen, keinen Bruch im Germanenspiel. Nur 5 Minuten später konnte Christian Gumlich aus 20 Metern zur erneuten CFC Führung einschießen. Vorher konnte die Mühlbecker Abwehr noch zwei Schüsse blocken, jedoch gegen den linken Hammer von Christian waren weder Abwehr noch Torwart gewachsen. Bereits in der 37. Minute musste Sascha Schwertfeger mit Leistenproblemen ausgewechselt werden. Für ihn kam Karsten Ulbrich ins Spiel, der sich sofort nahtlos mit guten Aktionen ins Spiel einfügte. Zu Beginn der 2. Halbzeit kam mit Ronny Wolter der zweite Wechselspieler, denn Martin Binieck konnte nach einem Foul Ende der 1. Halbzeit nicht mehr weiterspielen. Auch Ronny machte auf der ungeliebten rechten Abwehrseite seine Sache gut und ließ seinem Gegenspieler keinen Platz zum Spielen.
Das Spiel blieb in der zweiten Halbzeit bis zur 57. Minute ohne Torchancen. Dann sorgte ein Mühlbecker Freistoss für Gefahr, der jedoch knapp am CFC Tor vorbei ging. In der 68. Minute konnte der Mühlbecker Torwart einen Kopfball von Michael Thiele entschärfen. Nur eine Minute später setzt sich Imre auf der linken Mühlbecker Seite durch und spielte den Ball scharf nach innen. Der Ball ging Richtung Tor, konnte aber von einem Abwehrspieler auf der Linie geklärt werden. In der 77. Minute ging ein Freistoß von Ronny Müller knapp am Torwinkel vorbei. Da Mühlbeck jetzt noch einmal alles versuchte, ergaben sich nun Chancen fast im Minutentakt. 80. Minute - nach einer von Marcus Mewes getretenen Ecke setzte Imre einen Kopfball knapp neben das Tor. 81. Minute - nach einem Zuspiel von Christian Gumlich verzog Manu knapp aus 19 Metern. 83. Minute - Chance für den TSV Mühlbeck, die jedoch nichts einbrachte. 84. Minute - Marcus Mewes setzte sich auf links durch, sein Schuss ging knapp über das Tor. 86. Minute - Imre steckte einen Ball auf Michael Thiele durch, der wartete mit dem Abschluss zu lange und konnte deshalb noch beim Schuss geblockt werden. In der 1. Minute der Nachspielzeit fiel dann das 3:1. Ausgangspunkt war ein Freistoß von Marcus, den der Mühlbecker Torwart nicht festhalten konnte. Den Abpraller versenkte Manu aus kürzester Distanz und belohnte sich und die Mannschaft für eine gute Leistung.
Fazit: Die wenigen Zuschauer, die sich bei Dauerregen im Stadion eingefunden hatten, sahen trotz den 2 Foulelfmetern ein faires Spiel, mit einem verdienter Sieg der Germania. Grundlage hierfür war die gut von Mathias Junge organisierte Abwehr mit einem starken Patrick Ahland im Tor. Durch die hohe Laufbereitschaft in allen Mannschaftsteilen hatte Mühlbeck nie viel Platz zum Spielen und kam deshalb selten zu Chancen. Nun muss nächste Woche in Elsdorf nachgelegt werden.

CFC II: Ahland - Hübner - Junge - Binieck (46. Wolter) - Schwertfeger (35. Ulbrich) - Gumlich - Stary - Mewes - Thiele - Müller - Luckau

TSV: Reinke - Kiensch - Koppe - Hahn (63. Schuke) - Bothe - Rumpel - Examitzki - Vollweider - Richter (78. Rasenberger) - Büttner - Jetschny

Gelb: Binieck, Wolter / Koppe     G/R: -       Rot: -

Tore: 1:0 (17. Christian Gumlich FE); 1:1 (30. Ricardo Koppe FE); 2:1 (35. Christian Gumlich); 3:1 (90+1. Manuel Stary)

Zuschauer: 20

Schiedsrichter: Karl-Heinz Kalis (Edderitz)

Foto: Marco Möllers | Bericht: Thomas Lorenz

 

18.09.10  Reserve ohne Schussglück - Nur 1:1 bei der SG Drosa...
Nach dem klaren Sieg in der Vorwoche wollte Germania in Drosa nachlegen und sich damit in der Tabelle weiter nach oben schieben. Leider wurde nichts daraus, denn am Ende konnte Drosa glücklich einen Punkt zu Hause behalten.
Bedanken können sich die Drosaer Spieler vor Allem bei ihrem Torwart Guido Bartelt, der in den 90 Minuten so einiges zu tun bekam und dabei bis auf einmal immer die Oberhand behielt. Weiterhin sollte man in Drosa über den Elfmeter glücklich sein, der den Ausgleich ermöglichte. Denn den pfeift nicht jeder, wie auch Schiedsrichter Ratey nach dem Spiel zugab.
Aber von Anfang an. Konzentriert gingen die Germanen in das Spiel. Auch wenn man in der letzten Saison 4:1 in Drosa gewinnen konnte, war klar, dass das Spiel kein Selbstläufer werden würde. Vom Trainer wurde als Marschroute ausgegeben, sichere Bälle zu spielen um Drosa keine Konterchancen zu ermöglichen. Das Bemühen war auch klar erkennbar, Germania spielte und Drosa war bemüht, das Spielgeschehen vom eigenen Tor fern zu halten. Allerdings konnte Germania in der ersten Halbzeit nicht so viele klare Torchancen aus der eigenen Feldüberlegenheit erspielen. Lediglich in der 3. Minute als Michael Thiele nach einer Flanke von Imre Luckau auf das Tor köpfte und in der 12. Minute als Karsten Ulbrich aus einem Getümmel im Strafraum über das Tor schoss, waren gefährliche Abschlüsse zu sehen. Drosa schlug die Bälle lang oder ins Aus. Was ansonsten Richtung Tor kam, wurde abgelaufen oder war sichere Beute von Patrick Ahland. Gefahr ging eigentlich keine von Drosa aus.
Während es zur Halbzeit in der Drosaer Kabine sehr laut wurde, analysierte Trainer Lorenz das Spiel kurz und sachlich, animierte zu mehr Laufarbeit und vor Allem Torabschlüssen.
Dass die Mannschaft gewillt war, dies umzusetzen konnte man in der 2. Halbzeit von Beginn an sehen. In der 46. Minute spielt Ph. Finze einen langen Ball auf Imre Luckau, der jedoch den Ball nicht richtig traf und ihm somit nicht genug Geschwindigkeit geben konnte. Der Drosaer Torwart kam gerade noch an den Ball. Den wieder in Feld springenden Ball verpasste Imre knapp. In der Folgezeit erarbeitete sich Germania weitere Chancen, zwingendes war jedoch nicht dabei. Leider ließ man jetzt auch Drosa mehr mitspielen. Da Drosa jedoch zu oft zu ungenau oder umständlich spielte, konnten die Bälle alle geklärt werden.
In der 55. Minute wurde Manual Stary für Martin Binieck eingewechselt. Manuel hatte nach langer Verletzungspause am Donnerstag schmerzfrei eine Trainingseinheit absolvieren können und brannte darauf endlich wieder zu Fußball spielen. Das ihm noch ein paar Trainingseinheiten fehlen ist klar, aber man hat schon sehr gute Ansätze beobachten können.
In der 57. Minute schoss Ph. Finze aus 22 Metern eine Fackel auf das Drosaer Tor. Wieder konnte Guido Bartelt mit einer guten Parade klären. In der 70. Minute konnte ein Drosaer Verteidiger im letzten Augenblick klären, verfehlte dabei das eigene Tor nur um Zentimeter. In der 76. Minute wurde ein 20 Meter Schuss von Marcus Mewes durch den Drosaer Torwart in großer Manier geklärt.
In der 79. Minute fiel endlich das Tor für Germania. Timo Hübner (Foto) spielte auf der linken Seite Doppelpass mit Ph. Finze. Mit einer Körpertäuschung ließ er 3 Verteidiger in Leere laufen und ging alleine auf das Drosaer Tor zu. Gegen seinen Schuss ins lange Eck war diesmal auch der gute Drosaer Torwart nicht gewachsen. Drosa musste jetzt was tun! Sicher stehen und über die schnellen Stürmer ein weiteres Tor schießen, war deshalb die Anweisung von Germanentrainer Lorenz. Leider wurde nichts daraus, denn schon 2 Minuten später stand es wieder unentschieden. Vorausgegangen war ein Angriff von Drosa, der nicht rechtzeitig unterbunden werden konnte. Der Ball landete bei Thomas Hölzke der jedoch mit seinem Schuss Germanen Keeper Ahland nicht überwinden konnte. Durch die Abwehraktion bekam der Ball einen starken Drall und sprang dem zurückgelaufenen Mathias Junge an den an den Körper angelegten Arm. Keine Reaktionszeit, keine unnatürliche Handbewegung, so was nennt man Pech.
Wie bereits erwähnt, entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter und Sebastian Frank glich zum 1:1 vom Punkt aus.
Germania ließ sich jedoch von diesem Treffer nicht verunsichern und drängte erneut auf den Führungstreffer. Aber weder ein Schuss von Timo Hübner in der 81. Minute, noch ein Freistoß von Ph. Finze in der 85. Minute wollten ins Tor gehen. Als nach einer schönen Kombination zwischen Oliver Falke und Mathias Junge der Ball bei Letzterem landete, klatschte sein Schuss nur an den Drosaer Außenpfosten. Germania war am Drücker und spielte auf Sieg. Dafür wurde hinten Mann gegen Mann gespielt, um noch mehr Druck auszuüben. Dies verschaffte Drosa Freiräume, die die Spieler aber nicht zu nutzen wussten.
Wie schon in Porst hielt Schiedsrichter Ratey nicht viel von Nachspielzeit. Nur eine Minute wurde nachgespielt, bei 3 Wechseln, 2 Toren, 2 gelben Karten und mehreren Unterbrechungen nach Foulspielen oder weil ein neuer Ball notwendig war, wäre hier etwas mehr wünschenswert gewesen.
Fazit: Germania spielt zum 3. Mal im 5. Spiel unentschieden und verpasst es erneut sich für alle Mühen selbst zu belohnen. Ein Sieg gegen Drosa wäre über das komplette Spiel betrachtet, verdient gewesen.
SGD: Bartelt - Endt - Holz - Graumann - Steinberg - Wagner - Frank - Hölzke - Pohle - Voigt - Schmidt (82. Dimt)

CFC II: Patrick Ahland - Karsten Ulbrich (67. Oliver Falke) - Marcus Mewes - Christian Gumlich - Sascha Schwertfeger - Martin Binieck (55. Manuel Stary) - Michael Thiele - Imre Luckau - Timo Hübner - Philipp Finze - Mathias Junge

Gelb: Endt, Pohle, Dimt / Luckau        G/R: -         Rot: -

Tore: 0:1 (79. Timo Hübner); 1:1 (81. Sebastian Frank HE)

Zuschauer: 44

Schiedsrichter: Tobias Ratey (Radegast)

Bericht: Thomas Lorenz | Foto: Marco Möllers

 

12.09.10  Reserve feiert ersten Saisonsieg - 5:1 gegen Blau-Weiß Brehna...
3 Spieltage waren gespielt, erst 2 Punkte auf der Habenseite und mit Brehna eine Mannschaft zu Gast, die letztes Jahr auch 2. in ihrer Kreisligastaffel war. Vor der Saison noch wurde Brehna neben Spören als vermeintlich stärkste Mannschaft aus der Bitterfelder Kreisliga und als einer der größten Aufstiegskandidaten gehandelt. Doch die Saison begann für Brehna weniger erfolgreich, als viele gedacht haben. Lediglich 1 Sieg konnte Brehna in den ersten drei Spielen landen, die anderen beiden Spiele gingen verloren.
Obwohl alle Mannschaften in der Tabelle nach drei Spieltagen noch dicht beisammen standen, war das Spiel schon so etwas wie ein Richtungszeig für die nächsten Spiele, wenn nicht sogar die komplette Hinrunde. Sich durch einen Sieg rechtzeitig vom Tabellenende lösen und Brehna in der Tabelle überholen, war somit die logische Marschroute, die Trainer Thomas Lorenz vor dem Spiel ausgab. Der auch diesmal dünne Kader, trotz der Spieler aus erster und dritter Mannschaft, sollte keine Entschuldigung für eine eventuelle Niederlage sein.
Konzentriert wurde das Spiel begonnen, wenn auch die ersten Minuten benötigt wurden, sich an die eigenen Mitspieler zu gewöhnen, denn nur 4 Spieler der Startelf aus dem Porstspiel standen dieses Mal wieder von Beginn an auf dem Platz. So waren es am Anfang noch Einzelaktionen und lange Bälle, mit denen Germania zum Torerfolg kommen wollte. Aber auch Brehna spielte in dieser Phase nur lange Bälle. Das Spiel sollte jedoch besser werden und alle Fans und neutralen Zuschauer für Ihr Kommen mit teilweise hoch attraktiven Fußball vom CFC belohnt werden.
Stück für Stück übernahm Germania im Laufe der ersten Halbzeit das Spiel und kam dem Torerfolg immer näher. Nachdem in der 5. Minute ein Liebelt Freistoss noch in der Mauer hängen blieb, konnte 6 Minuten später Michael Thiele einen Ball nicht im Brehnaer Tor unterbringen. Den Abpraller konnte der Brehnaer Torwart nur per Pressschlag klären. Dabei verletzte sich Ronny Hänsch leider und musste bereits in der 13. Minute verletzt ausgewechselt werden. Für ihn kam mit Falk Rode der einzige unverletzte Spieler ins Spiel, der an diesem Tag auf der CFC Ersatzbank saß.
In der 14. Minute dann indirekter Freistoss im Brehnaer Strafraum nach einem Rückpass zum Torwart. Hier konnte der Torwart noch halten, genauso wie 3 Minuten später nach einem Freistoss von Lars Geffert. Doch der Führungstreffer für Germania lag in der Luft und sollte auch fallen. 24. Minute, Karsten Ulbrich schickt Lars Geffert mit einem Pass von der Mittellinie Richtung Tor. Lars gewinnt das Laufduell und schießt unhaltbar zum 1:0 ein. Und Germania drängte auf den nächsten Treffer. 30. Minute, Stefan Liebelt legt den Ball auf Links Außen mit der Hacke an seinem Gegenspieler vorbei. Während der noch nach dem Ball sucht, flankt Stefan scharf vor das Brehnaer Tor. Leider verpasst Micha in der Mitte knapp. 36. Minute, Micha geht allein auf den Torwart zu, scheitert jedoch genau wie Andreas Voigt im Nachsetzen. 39. Minute, Stefans Schuss wird auf der Linie geblockt. 40. Minute, endlich 2:0. Stefan trifft aus 25 Metern unhaltbar ins rechte Kreuzeck. Nur 3 Minuten später 3:0. Falk Rode überlupft den herauseilenden Torwart. Seinen Ball, der aber leider auch neben das Tor geht, konnte Stefan Liebelt noch erlaufen und passte von der Grundlinie nach innen auf Falk, der den Ball über die Torlinie drückte. So klar wie hier beschrieben war das Spiel zu diesem Zeitpunkt auch. Nur eine Brehnaer Standardsituation sorgte in der ersten Halbzeit für Gefahr, als ein Freistoss an die Latte klatschte. Weitere Schüsse gingen meist deutlich am Tor vorbei.
In der Halbzeitpause motivierte Trainer Thomas Lorenz seine Jungs noch mal. Es gab bis zu diesem Zeitpunkt keinerlei Kritik zu äußern. Dies sahen auch die Trainer von erster und dritter Mannschaft so. Während ersterer das Spiel beobachtete, war zweiterer aktiv auf dem Feld unterwegs.
Auch Anfang der 2. Halbzeit bestimmte Germania das Spielgeschehen. Brehna hatte ausgewechselt und wollte versuchen noch mal ranzukommen. Es war jedoch der CFC der weiter gefährlich blieb. 56. Minute, Timo Hübner spielt mit Stefan Liebelt Doppelpass und damit die ganze Brehnaer Verteidigung aus. Sein Schuss konnte jedoch vom Brehnaer Torwart gehalten werden. In der 60. Minute konnte sich dann Torwart Patrick Ahland auszeichnen und einen Schuss eines Brehnaer Spielers halten. Kurz darauf ging es schon wieder in die andere Richtung - Freistoss Micha und der Kopfball von Falk geht knapp drüber. Doch Brehna wird in dieser Phase des Spiels stärker und Germania muss für das hohe Tempo Tribut zahlen. In der 65. Minute kommt ein Brehnaer Spieler frei zum Schuss, der Ball geht aber knapp vorbei.
Brehna versucht jetzt alles. In der 66. Minute versucht ein Stürmer einen 11 Meter zu schinden als er über das Bein von Trainer und letztem Mann Lorenz springt. Der Schiedsrichter gibt jedoch nur Freistoss an der Strafraumgrenze. Den dann folgenden Freistoss vergibt Brehna kläglich.
In der 69. Minute fällt dann die Entscheidung. Einen Pass von Christian Minge aus der eigenen Abwehr heraus kann Lars Geffert erlaufen und eiskalt im langen Eck zum 4:0 unterbringen. Nur 2 Minuten später das 5:0 durch Andreas Voigt, nach einem Pass von Stefan Liebelt. In der 78 Minute hätte Andi sogar zum 6:0 erhöhen können.
Brehna bleibt bis zu diesem Zeitpunkt meist an der CFC Abwehr hängen. In der 84. Minute fällt dann doch der Ehrentreffer für Brehna, als ein 18m Schuss links unten im CFC Gehäuse einschlägt. Das war es dann auch bis zum Spielende.
Fazit: Ein mehr als verdienter Sieg, auch in dieser Höhe. Der CFC war eigentlich zu jeder Zeit Herr im eigenen Haus. Alle eingesetzten Spieler sind bis an ihre Leistungsgrenze gegangen. Mit dieser Einstellung hätte man mit Sicherheit auch in Spören bestanden.

CFC II: Ahland - Minge - Hübner - Binieck - T.Lorenz - Ulbrich - Liebelt - Geffert - Thiele - A.Voigt - R.Hänsch (10. F.Rode)

BWB: Poller - Weise - Paschold (75. Malur) - Köhler - Tettich (75. Schinkmann) - Marx - Lichtenfeld (46. Ganzer) - Knobloch - Gebhardt - Schäpe - Schulz

Gelb: Thiele / Tettich, Schulz    G/R: -      Rot: -

Tore: CFC II: 2x Geffert, Liebelt, A.Voigt, F.Rode / Brehna: Gebhardt

Zuschauer: 40

Schiedsrichter: Alrik Baudler (Baasdorf)

Bericht: Thomas Lorenz

 

04.09.10  CFC-Reserve spielt beim PSV 05 Köthen 1:1-Unentschieden...

Nach der deutlichen Niederlage gegen Spören, sollte im 3. Punktspiel gegen Porst der Bock umgestoßen und die ersten 3 Punkte eingefahren werden.
Leider wurde nichts daraus. Wie schon im Spiel gegen Raguhn wurden, gemessen an den Spielanteilen, zu wenig Tore erzielt und dem Gegner wieder einmal ein Tor geschenkt.
Auch vor dieser Begegnung musste Trainer Thomas Lorenz seine Mannschaft auf 8 Positionen umstellen. Mittlerweile haben in 3 Pflichtspielen 25 Spieler aus allen 3 Männermannschaften für Germanias 2. gespielt. Das liegt allerdings nicht daran, dass der Trainer Spaß dran hat ständig neues zu probieren. Es liegt einzig und allein daran, dass die Mannschaft sich zur Zeit selber aufstellt, nämlich aus den Spielern die nicht verletzt oder verhindert sind. Das Finden einer Stammformation ist somit zur Zeit nicht möglich.
Ein weiterer Beleg für dieses Problem ist, dass der Trainer selber die meisten Einsätze und Spielminuten hat, obwohl er nach der letzten Saison eigentlich seine aktive Laufbahn beenden wollte.
Trotz der Personalprobleme stand auch in Porst eine konkurrenzfähige Mannschaft auf dem Platz. Nicht zuletzt, da sie durch 3 Spieler der 1. Mannschaft verstärkt worden war. So war es auch Germania, die mit mehr Ballbesitz das Spiel von Anfang an kontrollierte. Aus dieser Druckphase sprang jedoch nichts zählbares heraus, da Bälle zu schwach oder unplatziert auf das Porster Tor geschossen wurden, so dass sie keine Gefahr darstellten. Porst setzte gegen das Germania Spiel vor allem Einsatz und agierte mit langen Bällen auf die Stürmer. Aus einem solchen Ball entstand auch das 1:0. Ein langer Ball Richtung Tor, schien wieder einmal von der Germaniaabwehr abgefangen zu werden. Leider spekulierte der Köthener Verteidiger darauf, dass der Torwart den Ball erreichen würde und sprintete nicht Richtung Ball. Der Ball wurde auf dem hohen Rasen immer langsamer, der Torwart kam zu spät und Lydri konnte zur Porster Führung einschießen.
Germania war kurz geschockt und Porst kam besser ins Spiel. Nach einer halben Stunde Spielzeit hatte sich Germania wieder gefangen und agierte wieder wie vor dem Führungstreffer und versuchte Ball und Gegner zu kontrollieren. Porst hielt dagegen und versuchte auf Konter zu spielen. In der ersten Halbzeit sprang jedoch nichts Zählbares mehr heraus.
Zur 2. Halbzeit musste Sascha Schwertfeger verletzt ausgewechselt werden. Für ihn kam mit Timo Schmidt ein Spieler, der über 4 Monate verletzt war.
Die 2. Halbzeit begann, wie die 1. aufgehört hatte. Germania machte Druck. So war in der 58 Minute ein Germanenspieler nur durch ein Foul im Strafraum zu stoppen Den fälligen Strafstoß verwandelte Christian Gumlich scharf unten links zum 1:1 Ausgleich. Jetzt wollte Köthen den Sieg. Trainer Lorenz wechselte sich selber ein und übernahm die Liberoposition. Mathias Junge ging dafür ins Mittelfeld und zog dort die Fäden. Porst blieb gefährlich, stellte sich aber zu unbeholfen bei den eigenen Chancen an. So wurde eine 2 gegen 1 Situation wegen Abseits abgepfiffen, ein frei vorm Tor stehender Spieler schoss aus 3 Metern deutlich über das Tor.
Die Zeit lief Köthen davon. Ein Angriff nach dem anderen ging Richtung Porster Tor. Aber ein 2. Tor wollte nicht fallen. Porst selber wäre stattdessen fast in Führung gegangen, als ein Porster Stürmer den Ball im Mittelfeld bekam und von 4 Germanen nicht gestoppt werden konnte. Erst Mannschaftskapitän Gumlich konnte den Schuss auf der Linie blocken.
Als Porst dann die letzten Minuten nur noch zu 10 spielen musste, weil der Porster Kapitän wegen 2 mal Trikotziehen mit gelb-rot vom Platz musste, spielte Köthen hinten Mann gegen Mann um mit 2 Mann Überzahl noch den Siegtreffer zu erzielen. Fast wäre dies in der letzten Minute der regulären Spielzeit noch geglückt. Imre Luckau setzte sich über die Außenbahn durch und spielte auf Timo Schmidt, dessen Schuss jedoch nur den Außenpfosten traf. Leider pfiff der Schiedsrichter kurz darauf ab ohne nachspielen zu lassen. 1 Tor, 1 Platzverweis und 3 Auswechslungen hätten mit Sicherheit 3 Minuten Nachspielzeit gerechtfertigt.
Fazit: Christian Gumlich rettet einen Punkt, 2 Punkte verschenkt, jedoch hätte man auch verlieren können, wenn Porst cleverer agiert hätte.

PSV: Strohschein - Hamann - Fiedler - Nollau (89. Koppe) - Krüger - Hoffmann - Kühne (87. Matysiak) - Kobeissi - Lydri - Lange (70. König) - Haase

CFC II: Ahland - Junge - Gumlich - Luckau - Schwertfeger (46. T.Schmidt) - Binieck - Müller - Mewes - Thiele - Schulz - R.Hänsch (58. T.Lorenz)

Gelb: -     G/R: Hamann (PSV/79. unsportliches Betragen)    Rot: -

Tore: 1:0 (17. Hamid Lydri); 1:1 (75. Christian Gumlich FST)

Zuschauer: 25

Schiedsrichter: Tobias Ratey (Radegast)

Bericht: Thomas Lorenz | Foto: Marco Möllers

 

28.08.10  CFC-Reserve verliert beim FC Blau-Weiß Spören mit 1:4...
Nachdem man am letzten Wochenende auf eigenem Platz gegen Raguhn ein Unentschieden erspielt hatte, wollte man auch in Spören punkten. Zur Zeit ist es jedoch ein schwieriges Unterfangen, überhaupt 11 Spieler zusammen zu bekommen. Nur der Absage der Partie Quellendorf II gegen CFC III war es zu verdanken, dass unsere 2., 14 Spieler auf dem Spielberichtsbogen hatte.
Unabhängig davon schien Spören, in der Vorwoche ebenfalls nur mit einem Unentschieden, ein schlagbarer Gegner zu sein.
Obwohl unsere Mannschaft auf neun Positionen verändert werden musste, begann sie konzentriert. Ein Abtasten gab es nicht. Germania musste sich bereits ab der ersten Minute den Angriffen der Gastgeber erwehren, die vor eigenem Publikum zeigen wollten, wer Heimrecht hat.
Die Räume wurden jedoch gut zugestellt und Spören hatte es schwer bis zum Köthener Tor zu kommen. Vor allem die Mittelfeldspieler fielen in den ersten Minuten durch hohe Laufbereitschaft auf. In der 9. Minute dann das 0:1 durch Michael Thiele. Vorausgegangen war ein Freistoß des Spörener Torwarts außerhalb des eigenen Strafraums. Micha fing diesen mit hohem Einsatz ab und schoss aus 35 m über den zurückeilenden Torwart in das gegnerische Tor.
Bisher lief alles nach Plan. Jedoch schon in der 13. Minute musste das gut funktionierende Konzept umgestellt werden. Timo Raber blieb bei einer Abwehraktion im Rasen hängen und verletzte sich am Knie, so dass er nicht weiter spielen konnte. Für ihn kam Trainer Thomas Lorenz ins Spiel. Germania schien durch die Verletzung geschockt und Spören erhöhte den Druck. Das Spielgeschehen fand ab jetzt fast nur noch in der Köthener Hälfte statt. Es gab nur noch gelegentliche Entlastungsangriffe. Meist wurde dabei mit langen Bällen oder Dribblings agiert. Unverständlich warum unsere Mannschaft das Spielen einstellte. In der 30. Minute noch mal ein Freistoß durch Markus Mewes, der jedoch knapp über das Tor ging. In der 37. Minute fiel dann der Ausgleichstreffer. Ein verunglückter Schuss landete bei einem Spörener Spieler, der aus 5 Metern vollenden konnte. Trotzdem die Abwehr den Angreifer ins Abseits stellte, entschied der Schiedsrichter zu Gunsten des Angreifers. Von Germanenseite gab es über diese Entscheidung wenig Protest, zu knapp war die Entscheidung. Leider sollte es noch schlimmer kommen. Nach einem abgefangenen Angriff startete Spören einen Konter am eigenen Strafraum. Trotz der langen Distanz zum eigenen Tor schaffte es unsere 2. nicht, entscheidend dabei zu stören. Am Ende konnte der Spörener Stürmer aus 14 Metern per Kopf zum 2:1 einnetzen. Aber Spören wollte noch mehr. In der 42 Minute fiel das 3:1 durch einen Schuss aus 16 Metern. Der Schuss ins kurze Eck wäre eigentlich eine leichte Beute unseres Hüters gewesen. Leider rutschte er in der Schlammpfütze des Torraums aus, die sich nach dem Regenguss vor Spielbeginn gebildet hatte. Auch nach dem 3:1 machte Spören weiter Druck, ein Tor sollte jedoch nicht mehr fallen.
In der Halbzeitpause ermahnte unser Trainer alle Spieler und forderte mehr Einsatz, Laufbereitschaft und Spiel miteinander.
Die 2. Halbzeit begann jedoch leider wie die 1. aufgehört hatte. Angriff um Angriff rollte auf das Köthener Tor. In der 52. Minute erzielte Spören nach einer Ecke das 4:1. Germania Angriffe endeten meist kurz hinter der Mittellinie. In der 72. Minute musste Patrick Voigt verletzt ausgewechselt werden. Auch er war auf dem Spörener Rasen umgeknickt. Spören wollte Germania jetzt vorführen, vergaß aber über das Schönspielen weitere Tore zu erzielen. Vor allem bei unserem Hüter müssen wir uns bedanken, dass das Ergebnis nicht höher ausfiel. In der 80. Minute vergibt Falk Rode, zwischenzeitlich für Karsten Ulbrich eingewechselt, die letzte und zugleich einzige gute Germanen-Chance der 2. Halbzeit. Nach einer Unstimmigkeit zwischen Spörener Torwart und Abwehrspieler kommt er an den Ball, schießt aus spitzen Winkel aber über das Tor.
Fazit: In einem fairen Spiel, umsichtig geleitet von Schiedsrichter Jens Jirschik, fällt die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber innerhalb von 5 Minuten in der ersten Halbzeit. Da Germania in der 2. Halbzeit nichts mehr entgegen setzen kann, war der Spörener Sieg, auch in der Höhe, verdient.
Leider hat sich die Personalsituation weiter verschärft, so dass es auch nächste Woche schwer wird, 11 gesunde Spieler auf den Platz zu bringen.
CFC II: Martin Binieck, Steffen Fricke, Imre Luckau, Patrick Voigt (70. Min Patrick Karl), David Fesser, Timo Raber (15. Min. Thomas Lorenz), Oliver Falke, Marcus Mewes, Michael Thiele, Karsten Ulbrich (67 Min. Falk Rode), Tobias Heinol

BWS: Boldt (65. Hielscher) - Schlepp - Ottemann (74. Habel) - Mayer - Hennicke - Röder - Spanier - Beer (52. Hobusch) - Czaplicki - Steinwand - Heidick

Gelb: Hennicke / F.Rode     G/R: -     Rot: -

Tore: 0:1 (5. Michael Thiele); 1:1, 2:1 (35., 37. Maik Röder); 3:1 (40. Marcel Hennicke); 4:1 (52. Sven Schlepp)

Zuschauer: 75

Schiedsrichter: Jens Jirschik (Muldestausee)

Bericht: Thomas Lorenz

 

21.08.10  Reserve trennt sich zum Saisonstart von Raguhn 2:2-Unentschieden...
Unsere Reserve ist mit einem 2:2-Unentschieden gegen den Kreisoberligaabsteiger, SV Kickers Raguhn, in die neue Saison gestartet. Dabei hatten die Germanen arge Personalprobleme. Sogar Trainer Thomas Lorenz musste sich noch einmal die Fußballschuhe anziehen.

Zweimal legten die Köthener vor. So trafen Stefan Liebelt zum 1:0 und Ronny Hänsch zum 2:1. Raguhn schaffte jeweils durch Benjamin Asmus den Ausgleich.

CFC II: Ahland - H.Schmidt - Fricke - Gumlich - Schwertfeger - T.Lorenz - Schulz - Falke - Böttcher - Liebelt - R.Hänsch

SVR: M.Horn - Hermann - G.Horn - Husemann - Bauer - Lasanske - König - Jäschke - Lautsch - Schär - Asmus

Gelb: H.Schmidt / Lautsch   G/R: -       Rot:

Tore: 1:0 (13. Stefan Liebelt); 1:1 (52. Benjamin Asmus); 2:1 (55. Ronny Hänsch); 2:2 (61. Benjamin Asmus)

Zuschauer: 30

Schiedsrichter: Günter Grepel (Köthen)

Marco Möllers

 



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